• Logo des InklusionsMacher Stipendiums
  • InklusionsMacher richtet sich an alle, die inklusive Innovationen in unserer Gesellschaft entwickeln und vorantreiben. 

    Bis 16. Februar bewerben


Was ist Inklusionsmacher?

Das Programm InklusionsMacher richtet sich an alle, die innovative Ideen für eine inklusive Gesellschaft haben und diese Idee in ein sozial wirksames Unternehmen überführen möchten. Im Zentrum steht die Entwicklung von Lösungen, welche allen Menschen die gleichberechtigte Teilhabe und Partizipation in allen gesellschaftlichen Lebensbereichen ermöglichen.

In einem 6-monatigen Stipendienprogramm nehmt ihr an monatlichen Innovationssprints teil, die euch dabei unterstützen, eure Idee auszuarbeiten, zu testen, zu validieren und weiterzuentwickeln. Zudem bekommt ihr über Social Impact und unseren Partner Aktion Mensch Zugang zu einem Netzwerk von ExpertInnen, Beratern und Fördermöglichkeiten, um eure Idee zur Gründung zu führen.

Bewerben könnt ihr euch mit einer Geschäftsidee, die Inklusion und Innovation verbindet.


Für wen ist Inklusionsmacher?

Bei uns sind alle Ideen, die sich an der Schnittstelle zwischen Inklusion und Innovation befinden, willkommen. Idealerweise seid ihr ein Gründer*innen Team mit einer groben Idee für ein inklusives Unternehmen aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Dabei spielt es keine Rolle, ob ihr selber eine Behinderung habt, aus eigenem Bedarf heraus Ideen entwickelt habt oder einfach so eure Idee für mehr Inklusion verwirklichen wollt. Uns ist es wichtig, eine Vielfalt an Projekten mit ganz unterschiedlichen Hintergründen zu fördern.

Außerdem richtet sich InklusionsMacher an soziale Intrapreneure. Ihr könnt euch bei uns bewerben, wenn ihr innerhalb eurer Organisation ein inklusives Produkt oder Projekt entwickeln möchtet und unsere Expertise sowie Partner sucht.

Das Campformat mit zeitlich begrenzten monatlichen Sprints bietet auch Social Startup Teams die Möglichkeit zur Teilnahme, die nicht aus dem Einzugsgebiet eines Social Impact Labs kommen oder nicht die Möglichkeit haben, in Vollzeit zu gründen.


Wie läuft Inklusionsmacher ab?

 

Sprint 1: Theory of Change

Zeitraum: 8. bis 12. April 2019

Im ersten Innovationssprint, dem Idea Reframing Workshop[EU1] , wird die Idee grundlegend hinterfragt, Stärken und Schwächen identifiziert. Hierauf basierend werden in enger Absprache mit den Coaches die Aufgaben und Meilensteine für die kommenden Monate definiert. Nach Abschluss des ersten Innovationssprints sind die Problemstellungen zur Weiterentwicklung des sozialen Geschäftsmodells eindeutig definiert, es sind Meilensteine und konkrete Aufgabenstellungen zur weiteren Vorgehensweise festgelegt und die Grundlagen für die Zusammenarbeit mit den Coaches und Fachberatern gelegt. Bis zum nächsten Innovationssprint arbeiten die Teams selbstständig, mit Unterstützung von Fachberatern und Coaches, an ihren Geschäftsmodellen weiter. Insbesondere wird es darum gehen, den Prototypen zu entwickeln und zu testen, den Kundennutzen eindeutig zu definieren und das Marktumfeld zu ermitteln.

 

Sprint 2 – Entwicklung Geschäftsmodell

Zeitraum: 13. bis 17. Mai 2019

Zum Einstieg in den zweiten Innovationssprint wird im Rahmen eines Iterations-Workshops die Idee nochmals überprüft und ggf. auf Grundlage der bereits gesammelten Nutzerfeedbacks neu ausgerichtet. Da die Teams zu diesem Zeitpunkt erfahrungsgemäß sehr großes Interesse an inhaltlich-fachlichen Fragen zur Umsetzung ihrer Geschäftsmodelle haben, werden in diesem zweiten Sprint diverse Fachseminare und Gruppencoachings angeboten:

  • Wie gründe ich ein Sozialunternehmen?
  • Rechtsformen und Gemeinnützigkeit
  • Grundlagen der Business Planung (Umsatz und Kostenplanung)
  • Marketing in gemeinnützigen Organisationen
  • Fundraisingstrategien und –methoden
  • Einführung in die Business Modell Canvas Methode

Auch im Abschluss des zweiten Innovationssprints werden mit den Teilnehmern die nächsten Meilensteine und Aufgabenpakete festgelegt. Die zentrale Aufgabenstellung wird darin bestehen, bis zum nächsten Innovationssprint einen Business Canvas zu erstellen.

 

Sprint 3 – Business Model Canvas

Zeitraum: 17. bis 21. Juni 2019

Auf Grundlage der vorbereiteten Business Canvas werden im dritten Sprint die Geschäftsmodelle detailliert ausgearbeitet und im Rahmen von Boost-Workshops ersten Tests unterzogen. Insbesondere durch die Einbindung von externen Experten sollen Schwachstellen und besondere Herausforderungen identifiziert werden. Durch die Einbindung der Experten soll jedoch auch die Grundlage für Zugänge zu Kundengruppen, Netzwerken und Investoren oder Finanzierungspartnern geschaffen werden. Auch im Anschluss an den dritten Sprint werden sich für die Teilnehmer neue Herausforderungen ergeben, die mit Hilfe von Mentoren, Fachberatern und Coaches bearbeitet werden müssen.

 

Sprint 4 – Implementierung

Zeitraum: 5. bis 9. August

Dieser Innovationssprint thematisiert die Finanzierungsmöglichkeiten für soziale Startups. Hier bieten wir verschiedene – auf die Bedürfnisse der Social Startups – zugeschnittene Angebote.

  • Überprüfung der Finanzpläne und Finanzierungsstrategien
  • Wie erreiche ich Investoren, Stiftungen, öffentliche Finanzierungspartner, CSR-Partner und Spender?
  • Crowdfunding-Strategien zum Abschluss des vierten Innovationssprints erfolgt eine Gesamtbetrachtung der Geschäftsmodelle sowie die Vorbereitung der Teilnehmer auf den finalen Pitch.

Hintergrund zum Projekt

"Wer Behinderungen nicht als Hindernis, sondern als Herausforderung versteht, der hat am Ende die innovativere Lösung." (Haben Girma)

In Deutschland leben laut Statistischem Bundesamt etwa 10,2 Millionen Menschen mit Behinderung, deren gesellschaftliche Teilhabe durch innovative und inklusive Lösungen merklich verbessert werden könnte. Da ein Großteil der Behinderungen erworben ist und vor allem bei älteren Menschen auftritt, wird diese Zahl aufgrund des demografischen Wandels zukünftig voraussichtlich weiter steigen. Durch innovative und inklusive Lösungen könnte die gesellschaftliche Teilhabe dieser Menschen nachhaltig verbessert werden. Digitalisierung und technologischer Fortschritt bieten dabei eine wichtige Grundlage für die Entwicklung neuer Lösungen und tragen zum Erzielen einer hohen und breit gestreuten Wirkung bei.

InklusionsMacher sucht Innovationen, die dazu beitragen, psychische, physische oder sprachliche Barrieren in unserer Gesellschaft abzubauen und Inklusion zu fördern. Inklusion ist ein Prozess, der von allen Menschen in unserer Gesellschaft mitgestaltet werden kann und kontinuierliche gesellschaftliche Veränderungen und Trends berücksichtigen muss.

Viele inklusive Ideen werden bislang nur auf Einzelinitiative oder auf lokaler Ebene umgesetzt. Unser Anliegen ist es, diese innovativen Ideen im Rahmen eines sozialen Unternehmens zu skalieren und so für eine breitere Masse verfügbar zu machen. Das Programm InklusionsMacher unterstützt die Projektteams bei der Überführung ihrer Ideen in ein nachhaltiges Geschäftsmodell. 



  • Logo des Social Impact Lab Bonn.
  • Das Social Impact Lab Bonn ist eine gemeinsame Initiative der Aktion Mensch, der DEVK Asset Management, der Deutschen Post AG und der Social Impact gGmbH.

    Logo der Aktion Mensch.
    Logo der DEVK Asset Management.